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Malteser Passau

"Gestörter Familienfrieden heißt Unordnung“

Dipl.-Theol. Helmut A. Höfl im Seniorentreff

10.11.2017
Die Bilder zeigen Helmut A. Höfl sowie ihn zusammen mit Seniorentreff-Leiterin Gertraud Reichart, die sich für den sehr interessanten Vortrag bedankte.
Foto: Krenn

Passau. „Familienfrieden! Wie Harmonie und Freude durch die Generationen hindurch in unseren Familien wachsen können.“ Das war der lange Titel des äußerst kurzweiligen und interessanten Vortrages, den Dipl.-Theol. Helmut A. Höfl, Leiter der Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Passau, kürzlich im Malteser-Seniorentreff hielt. „Ich leite einen psychologischen Fachdienst, um Menschen in ihren seelischen Bedürfnissen Unterstützung zu geben“, erklärte er zu Beginn.

Wie er das macht, erläuterte er sehr anschaulich anhand von zwei Beispielen aus seiner Praxis. Gemeinsam mit den Zuhörerinnen – ausnahmslos weiblich diesmal – erarbeitete Helmut A. Höfl, wo die Hintergründe und Ursachen für die vordergründigen Probleme liegen. Dies sind oftmals ungerechtfertigte Schulgefühle.

„Gestörter Familienfrieden heißt Unordnung, falsche Identifikation, die Blickrichtung ist nicht ganz richtig“, fasste der Theologe die „Diagnose“ zusammen. Anschließend wurden, wiederum gemeinsam, Lösungen gesucht und natürlich auch gefunden. Die Damen beteiligten sich äußerst lebhaft daran. So sollte Helmut A. Höfl Recht behalten mit seiner Behauptung am Anfang, dass die Seniorinnen Dank ihrer großen Lebenserfahrung vieles erkennen und Problemlösungen finden würden. „Ich freue mich, dass sie mir so wach und so präsent geholfen haben“, stellte er zum Schluss zufrieden fest. 

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