Dringende Bitte der Malteser:

Foto: Malteser

Diözese Passau. Frühjahrsputz und vielleicht auch mehr Zeit, sich in der Corona-Krise den eigenen Wäscheschrank vorzunehmen, sorgen derzeit auch bei den Maltesern für volle Kleidercontainer. So voll, dass die Hilfsorganisation die Menschen bittet, die aussortierten Hosen, Hemden, Blusen und Schuhe erst in ein paar Wochen abzugeben.

Die Container sollen „mit Augenmaß“ gefüllt werden, so die dringende Bitte der Malteser: „Wenn der Container voll ist, stellen Sie bitte keine Säcke daneben, sondern kommen Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder.“ Zwar werden die Container regelmäßig und auf Anforderung geleert, jedoch sei der Verkauf der Ware durch die derzeitigen Störungen in Second-Hand-Läden, Kleiderkammern und im internationalen Handelsverkehr fast zum Erliegen gekommen. Die Zwischenlager füllen sich, die Preise an den Märkten fallen.

In der ganzen Diözese Passau gibt es eine große Anzahl von Malteser-Kleidercontainern. Sie tragen nicht nur zur weiteren Nutzung von gebrauchten Kleidungsstücken bei, sondern leisten auch einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. Die Malteser sind dankbar für die guten Kleiderspenden, denn sie helfen ihnen, ihre sozialen Dienste und Aufgaben zu finanzieren. Doch wenn die Preise im Keller sind, können die Partner, die für sie das Sammeln und den Handel übernehmen, nicht überleben.