Stefanie Weber ist nun Fundraiserin bei den Maltesern

Diözesangeschäftsführer Rainer F. Breinbauer und die neue Fundraiserin Stefanie Weber freuen sich, dass nun noch mehr Spenden für Bedürftige gesammelt und die Spender noch besser betreut werden können. Foto: Meisinger

Diözese Passau. Seit 1. Januar 2022 gehört zu den Aufgabenbereichen von Stefanie Weber bei den Maltesern auch das Fundraising. Die Mitarbeiterin in den Sozialen Diensten wird zunächst mit 25 Prozent ihrer Stelle als Diözesanreferentin auf diesem Gebiet tätig sein.

Viele werden sich fragen: Was ist Fundraising überhaupt? „Für mich ist es eine richtige Herzensangelegenheit“, sagt Stefanie Weber, die die Antwort auf diese Frage natürlich kennt. Das war aber auch bei ihr nicht immer so. „Tatsächlich habe ich mich auch erst mit diesem Begriff auseinandersetzen müssen. Man hört ihn bei den Maltesern des Öfteren und ich konnte mir anfangs auch nicht viel darunter vorstellen“, erklärt die 23-Jährige, die aus Winzer kommt. So befragte sie das Internet und Kollegen.

„Fundraising ist die Mittelaquise für Hilfsorganisationen zur Finanzierung und Unterstützung von Hilfsprojekten sowie die Betreuung von Spendern“, erklärt sie. Schon bevor sie jetzt Fundraiserin geworden ist, konnte Stefanie Weber Erfahrungen auf diesem Gebiet sammeln. Und fand von Anfang an Freude daran.

„Im Rahmen der Antragstellung für die Corona-Soforthilfe bei der Aktion Mensch im Frühjahr 2020 konnte ich in das Thema reinschnuppern“, berichtet sie. Und das sehr erfolgreich. Denn die Passauer Malteser erhielten 28.000 Euro aus dem Spendentopf für ihre Mahlzeiten-Patenschaften. Auch und vor allem dank Stefanie Weber.

„Anträge zu stellen und der Umgang mit Zahlen, das liegt mir und es macht mir Freude. Bei der Aktion Mensch waren sehr umfangreiche Unterlagen einzureichen und es gab enorm viele Bewerber. Außerdem musste alles ganz schnell gehen, weil die Bewerbungsfrist sehr kurz war“, sagt die junge Fundraiserin. Als es bei den Sozialen Diensten darum ging, wer das alles machte sollte, hatte sich Stefanie Weber sofort dazu bereit erklärt.

„Mit dem Betrag hätten wir niemals gerechnet. Es wurden in ganz Deutschland nur drei Malteser-Dienste berücksichtigt. Und wir waren einer davon“, freut sie sich noch heute. Stefanie Weber hat bei den Maltesern schon ihre Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen absolviert und später die Fortbildung zur Fachwirtin im Sozial- und Gesundheitswesen IHK erfolgreich abgeschlossen.

Dabei wurde das Thema Fundraising auch gestreift. Und nach dem großen Erfolg mit der Antragstellung bei der Aktion Mensch habe sie erkannt, dass die Malteser auf diesem Gebiet dringend jemanden brauchen, so Stefanie Weber weiter.

So sprach sie bei Diözesangeschäftsführer Rainer F. Breinbauer das Thema an. Auch ihm war schon lange klar, dass sich im Fundraising etwas tun muss. Nachdem die Diözesanvorstandschaft zugestimmt hatte, stand der neuen Aufgabe von Stefanie Weber nichts mehr im Wege. „Ich freue mich sehr darüber. Spenden sind ein ganz sensibles Thema. Dem möchte ich natürlich gerecht werden und korrekt arbeiten. Das entspricht meinem Naturell“, betont sie.

Während des ersten Monats sei sie vor allem dabei gewesen, sich zu sortieren und in den neuen Aufgabenbereich einzufinden, berichtet Stefanie Weber. Von Vorteil für sie ist dabei, dass es auch im Bereich Fundraising bundesweite Strukturen bei den Maltesern gibt. So war sie schon bei einem Online-Treffen dabei und konnte sich den Kolleginnen und Kollegen vorstellen.

Es gibt zahlreiche Angebote und Dienste, für die die Malteser Spenden brauchen, um sie aufrecht zu erhalten und auch ausbauen zu können. Zunächst wird sich die Fundraiserin auf die Bereiche Mahlzeiten- und Hausnotruf-Patenschaften konzentrieren. Hier hat sie sich bereits einen Überblick verschafft, welche Mittel aktuell noch zur Verfügung stehen und welche Beträge in naher Zukunft benötigt werden.

Stefanie Weber steht nun auch den Spendern zur Verfügung, „um mich ausführlich mit ihnen zu unterhalten und Fragen zu beantworten. Wie werden die Spenden eingesetzt, wie kommt das Geld den Bedürftigen genau zugute, wie werden diese von uns versorgt, und vieles mehr.“

Rainer F. Breinbauer ist das sehr wichtig: „Es ist auch ein Ausdruck der Wertschätzung gegenüber Spendern und Unterstützern. Wir können sie nun noch besser mit Informationen versorgen. Und wir können unsere rein durch Spenden finanzierten Dienste noch weiter ausbauen.“

Bei all den Zahlen vergisst Stefanie Weber nicht, dass es dabei in erster Linie um etwas anderes geht „Das Emotionale für mich ist, dass ich maßgeblich dazu beitragen kann, dass Menschen jeden Tag ein warmes Essen bekommen können oder Sicherheit rund um die Uhr haben, wie bei den Patenschaften. Oder dass Ehrenamtliche bestmöglich ausgebildet und ausgerüstet werden können“, betont sie.

Die Frage, warum man an die Malteser spenden sollte, beantwortet Stefanie Weber so: „Weil die Möglichkeiten dazu total vielfältig sind. Man kann für Senioren aus der ganzen Diözese spenden oder Jugendliche unterstützen. Als Hilfsorganisation sind wir da, um anderen zu helfen. Dabei und damit wir weiterwachsen können, sind wir auf Spenden angewiesen.“

Gerne steht Stefanie Weber für Auskünfte zur Verfügung: Tel. 0851/95666-55, Handy 0171/1683771 oder E-Mail Stefanie.Weber@malteser.org

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