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Malteser Passau

Dr. Michael Bär sprach über das Markus-Evangelium

Geschichten aus der Bibel im Seniorentreff

08.03.2018
Dr. Michael Bär mit einem Teil der Zuhörer und Seniorentreff-Leiterin Gertraud Reichart (stehend links). Foto: Krenn

Passau. „Einen lieben alten Bekannten“ begrüßte Leiterin Gertraud Reichart, als Dompropst Dr. Michael Bär wieder einmal mit seinen Geschichten aus der Bibel im Malteser-Seniorentreff zu Gast war. Diesmal berichtete er über das Markus-Evangelium.

Zunächst erzählte Dr. Bär vom Leben des Evangelisten, der der Legende nach der erste Bischof von Alexandria gewesen sei. Von dort seien seine Gebeine gestohlen und nach Venedig gebracht worden, deshalb gibt es in der Lagunenstadt auch den Markusplatz und den Markusdom. Sein Symbol ist der Löwe, der auch das Wappentier von Venedig ist.

Das Markus-Evangelium beginnt nicht mit Jesu Geburt in Bethlehem, sondern mit Johannes dem Täufer, erklärte Dr. Bär weiter. Doch Johannes weise schon auf Jesus hin: „Nach mir kommt einer, der ist stärker als ich; ich bin nicht wert, ihm die Schuhriemen zu lösen.“ Weiter geht es im Evangelium mit der Taufe Jesu, es wird berichtet wie Jesus in die Wüste geht und schließlich auch über den Tod des Johannes.

„Das ganze Evangelium dreht sich darum: wer ist dieser Jesus, was macht den Messias aus und wie können wir ihm nachfolgen“, so der Dompropst weiter. Jesus sei aus dem Kreis von Johannes gekommen, als Johannes seiner Wirksamkeit beraubt worden sei, habe Jesus begonnen. „Er macht sich selbständig, gründet ein kleines Unternehmen in Sachen predigen und heilen.“ So bildhaft erklärte Dr. Bär auch, was nun folgte. Am See Genezareth habe er sich seine „Mitarbeiter“ gesucht, die Jünger. Die Hauptbotschaft sei: „Kehrt um. Das Reich Gottes ist nahe. Glaubt an das Evangelium. Erzählt es weiter: Jesus ist der Messias, unser Erlöser und er ist auferstanden.“

Wie immer verstand es Dr. Michael Bär meisterhaft, zugleich stimmgewaltig und einfühlsam zu zitieren, zu erklären und zu erzählen. Er hatte das Gebet zum Jahr des Heiligen Bruder Konrad mitgebracht, dass er verteilte und über das sich die Besucher sehr freuten. Auch diesmal blieb Dr. Bär nach der Bibelgeschichte noch lange im Treff und unterhielt sich mit den Besuchern. Sehr lebhaft sprachen die Beteiligten dabei über die verschiedensten Dinge, angefangen von theologischen Themen bis hin zur großen Politik.

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