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Malteser Passau

Internationales Maltesertreffen in Burghausen

Picknick am Waffenplatz der Burg

09.04.2018
Die Gruppe beim Picknick am Waffenplatz der Burghauser Burg mit der Leiterin auf österreichischer Seite Miriel Rebitzer (hinten l.), der stellvertretenden Passauer Diözesanleiterin Dr. Renate Zehner (vorne l.), der Altöttinger Dienststellenleiterin Elvira Dittler (6.v.r). und Ausflugsfahrten-Organisatorin Rosmarie Krenn (3.v.r.). Foto: Malteser

Burghausen/Passau. Das war einmal ein internationales Treffen der ganz anderen Art: Am vergangenen Samstag kamen Malteser aus Wien und aus dem Raum Passau am Waffenplatz der Burghausener Burg zusammen, um gemeinsam zu picknicken. Es wurde ein wunderschöner Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein.

Sechs junge Malteser aus Wien unter der Leitung von Miriel Rebitzer machten mit drei Rollstuhlfahrern einen dreitägigen Ausflug in den Raum Altötting. Im Vorfeld baten sie die Passauer Kollegen um Unterstützung bei der Quartiersuche. Dabei kam Miriel Rebitzer auf die Idee, die Passauer Malteser zum Picknick einzuladen.

„Das war der Hauptprogrammpunkt unseres Ausfluges“, berichtet die junge Malteserin. Die achtköpfige Passauer Gruppe mit Betreuern bei den Ausflugsfahrten, die von der stellvertretenden Diözesanleiterin Dr. Renate Zehner und der Altöttinger Dienststellenleiterin Elvira Dittler komplettiert wurde, war sehr beeindruckt von den Wiener Kollegen. „Wir haben viele Jahre Erfahrung mit der Betreuung von Rollstuhlfahrern und sind ganz begeistert, wie fürsorglich und herzlich diese jungen Malteser mit ihren Schützlingen umgehen“, berichtet Ausflugsfahrten-Organisatorin Rosmarie Krenn.

Nicht weniger gut hatten die Österreicher das Picknick vorbereitet. Gemeinsam machten sich alle ans Werk, packten Wurst, Käse, Gemüse, Obst, Brot und vieles mehr aus, richteten es an und dann ging es gemeinsam auf die Decken mit Malteser-Wappen. Die Passauer hatten selbst gebackene Kuchen mitgebracht, die sich die Gruppe zum Nachtisch schmecken ließ. Was übrig blieb, wurde als Reiseproviant für die Wiener verpackt.

Beim Essen gab es einen lebhaften Austausch. Die Gesprächsthemen gingen den noch wenige Minuten zuvor Fremden nicht aus, zu Malteserthemen ebenso wie darüber hinaus: Unterschiede in der Dienstbekleidung oder der Ausbildung wurden genau so diskutiert wie die verschiedenen Regelungen in den Ländern für das Rauchen in Lokalen. Die Zeit verging wie im Flug und schließlich hieß es wieder Abschied nehmen.

Der fiel genau so fröhlich und herzlich aus, wie der ganze Nachmittag schon gewesen war. Die Passauer ließen die Wiener aber nicht ziehen, ohne ihnen zuvor das Versprechen abzunehmen, dass ihr nächster Ausflug nach Deutschland Passau zum Ziel haben wird.

 

 

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