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Malteser Passau

Fortbildung und Spaß für die „Feuertypen“

Malteser SchulSaniTag auf Schloss Freudenhain

01.07.2018
Anlässlich des Malteser-Jubiläums in diesem Jahr soll das Gruppenfoto eine „60“ darstellen. Mit ein wenig Phantasie kann man sie auch durchaus erkennen.
Eine Gruppe von der Georg-von-Pasterwitz-Grundschule Hohenau mit ihrer Lehrerin Elisabeth Kindermann an der Station „Körperquiz“ von Steffen Schübl (v.r.) und Michael Behringer, Stadt- und Kreisbeauftragter Passau. Hier galt es, Fragen rund um das Thema Anatomie zu beantworten.
Schüler der Maria-Ward-Realschule Neuhaus am Inn mit ihrer Lehrerin Claudia Köbler am GW-San 25 (Gerätewagen für den Katastrophenschutz), den ihnen Diözesanjugendsprecher Stefan Wagner (4.v.r.) erklärte.
Schulsanitätsdienstreferent Manuel Moser (v.r.), Diözesangeschäftsführer Rainer F. Breinbauer, ‚Freudenhain-Lehrer und Ausbilder Josef Duschl, Diözesanjugendreferent Johannes Breit, Vorstandsmitglied Helmut Ahollinger, Bürgermeisterin Erika Träger, Diözesanseelsorger und Diözesanjugendseelsorger Stadtpfarrer Johannes B. Trum, Diözesanleiter Georg Adam Freiherr von Aretin, dessen Stellvertreterin Ilona Gräfin von La Rosée, Diözesanjugendsprecher Stefan Wagner und stellvertretender Diözesanleiter Ludwig Berger. Fotos: Krenn

Passau. Auch heuer fand der SchulSaniTag der Malteser auf dem Gelände des Auersperg-Gymnasiums Freudenhain statt. Und auch diesmal war er ein voller Erfolg für alle Beteiligten. Schon seit Wochen liefen die Vorbereitungen für das logistische Großereignis unter Federführung von Diözesanjugendreferent Johannes Breit und Schulsanitätsdienstreferent Manuel Moser, wie immer hervorragend unterstützt vom Freudenhain-Lehrer und Malteser-Ausbilder Josef Duschl. Allein am SchulSaniTag selbst sorgten mehr als 40 Helfer für einen reibungslosen Ablauf.

Beim SchulSaniTag können sich die Schulsanitäter – rund 130 von 15 Schulen waren es heuer – fortbilden, sich kennenlernen, austauschen und vernetzen. Zu Beginn gab Diözesanseelsorger und Diözesanjugendseelsorger Stadtpfarrer Johannes B. Trum den Kindern und Jugendlichen starke Worte mit auf den Weg in den Tag: „Wir sind nicht irgendwelche Sanitäter. Wir stehen unter dem Zeichen des Kreuzes, des Malteserkreuzes.“ In unserer kalten Welt habe man symbolisch gesehen zwei Möglichkeiten: Einen Mantel anzuziehen, damit es einem selbst gut geht. Oder ein Feuer zu entzünden: „Dann wird auch den anderen warm. Wir Malteser sind Feuertypen. Wir geben Wärme für andere.“

Bürgermeisterin Erika Träger richtete „ganz liebe und herzliche Grüße“ vom OB aus. „Ich war letztes Jahr schon da. Da konnte ich mich davon überzeugen, welch wertvolle und tolle Arbeit geleistet wird. Ich habe großen Respekt vor euch und bin sehr stolz auf euch“, erklärte sie. Sie wünschte den Teilnehmern, „dass ihr viel Wissen mit nach Hause nehmt, viel Freude habt und Gemeinschaft findet.“

Diözesanleiter Georg Adam Freiherr von Aretin dankte den Verantwortlichen von Freudenhain, dass sie immer wieder ihr „wunderbares Gelände“ zur Verfügung stellen. Den Teilnehmern wünschte er einen spannenden und interessanten Tag und „dass es nur Sieger gibt.“ Nur wenige Worte machte Diözesangeschäftsführer Rainer F. Breinbauer: „Helfen verbindet. Zündet eure Kerze an. Gebt das Licht weiter. Viel Spaß.“

Dann ging es los an die 18 Stationen, die das Organisationsteam vorbereitet hatte. Die Teilnehmer konnten sich einen Rettungswagen genau so aus der Nähe ansehen wie einen Gerätewagen des Katastrophenschutzes, mit „Rauschbrillen“ am eigenen Leib erfahren, dass es nicht „cool“ ist, berauscht zu sein oder verschiedene Bergemittel, wie Spineboard, Schaufeltrage oder Vakuummatratze kennenlernen. Bei anderen Stationen waren Geschicklichkeit, die fünf Sinne oder der Gemeinschaftsgeist gefragt. Natürlich galt es auch, die Erste-Hilfe-Kenntnisse unter Beweis zu stellen und sie zu erweitern, wie zum Beispiel Schnittverletzungen und eine Verbrennung zu versorgen. Als Erinnerung an den tollen Tag bekamen alle Akteure Armbänder und Erinnerungsbecher, alle Teilnehmer Urkunden und die Schulsanis T-Shirts.

„Wenn man sich die positiven Rückmeldungen auf den Feedbackkarten, aber auch die Gesichter unserer Schulsanitäter ansieht, dann haben unsere Helfer dieses Jahr mit ihren Angeboten an den Stationen sehr viel richtig gemacht“, freut sich Manuel Moser. Johannes Breit ergänzt: „Viele Helfer waren früher selber Schulsanitäter und wissen deshalb ganz genau, was bei diesen gut ankommt. Das ist eines der Geheimnisse, warum der Schulsanitag auch heuer wieder sehr gelungen war.“

Info – die Teilnehmer kamen von folgenden Schulen:

  • Auersperg-Gymnasium Passau-Freudenhain
  • Giselaschulen Passau-Niedernburg
  • Mittelschule St. Nikola Passau
  • Mittelschule Passau-Neustift
  • Grundschule Passau-Haidenhof
  • Grund- und Mittelschule Bad Griesbach
  • Grund- und Mittelschule Fürstenzell
  • Heimvolksschule Fürstenzell
  • Maria-Ward-Realschule Neuhaus am Inn
  • Realschule Ortenburg
  • Mittelschule St. Georg Vilshofen
  • Probst-Seyberer-Mittelschule Grafenau
  • Georg-von-Pasterwitz-Grundschule Hohenau
  • Gymnasium Freyung
  • St. Gotthard Gymnasium Niederalteich

Weitere Informationen

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