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Malteser Passau

Gottesdienst und Ehrungen bei den Maltesern

Zum Fest des seligen Gerhard

16.10.2018
Stadtpfarrer und Malteser-Diözesanseelsorger Johannes B. Trum zelebrierte den feierlichen Gottesdienst in St. Anton.
Wolfgang Piser aus Grainet (5.v.l.) wurde für 25- und Johann Krickl aus Hohenau (4.v.r.) für 40-jährige aktive Dienstzeit geehrt. Es gratulierten Diözesangeschäftsführer Rainer F. Breinbauer (v.l.), Diözesanleiter Georg Adam Freiherr von Aretin, Kreisrat und Finanzkurator Josef Höppler, MdL Dr. Gerhard Waschler, Passaus stellvertretender Landrat Klaus Jeggle, Bürgermeister Urban Mangold, Stadtpfarrer und Diözesanseelsorger Johannes B. Trum und Stadtbrandrat Dieter Schlegl. Foto: Krenn

Passau/FRG. Zum Fest ihres Ordensgründers des seligen Gerhard zelebrierte Diözesanseelsorger Stadtpfarrer Johannes B. Trum auch heuer in der Stadtpfarrkirche St. Anton einen feierlichen Gottesdienst für alle verstorbenen Mitglieder, Mitarbeiter, Freunde und Gönner der Malteser. Im Anschluss erhielten verdiente Mitglieder das Ehrenzeichen am Bande des Freistaates Bayern für 25- bzw. 40-jährigen aktiven Dienst.

„Wir dürfen heute zurückschauen auf die Wurzeln unseres Ordens“, erklärte Pfarrer Trum eingangs im Hinblick auf den seligen Gerhard. Er begrüßte die zahlreichen Gottesdienstbesucher, „die Sie unserem Malteser-Sein eine Gestalt geben. Wir dürfen heute auf einen besonders für die Malteser wichtigen Seligen schauen, auf Gerhard. Wir wissen nicht viel über ihn. Eines wissen wir aber: dass er das Ziel seines Lebens, die Anschauung Gottes, erreicht hat. Er hat das Ziel erreicht, auf dem wir noch unterwegs sind. Den Glauben zu bezeugen und den Hilfsbedürftigen unsere Person, unser Dasein zu schenken, das ist Malteser-Sein.“ Die Malteser definieren sich über den Glauben, so Pfarrer Trum in seiner Predigt weiter. Er bete dafür, „dass die Menschen spüren dürfen, wenn die Malteser kommen, weil ich Hilfe brauche, dann kommt der Herrgott selber mit.“

Nach dem Gottesdienst ging es ins Pfarrheim, wo die Ehrungen im Rahmen eines Empfanges vorgenommen wurden und die Malteser und ihre Gäste im Anschluss Gelegenheit zum Austausch hatten. Diese Gelegenheit nehmen Jahr für Jahr viele gerne wahr, denn sie schätzen das gemütliche Zusammensein fernab ihrer zahlreichen ehrenamtlichen Pflichten und Einsätze.

Der stellvertretende Passauer Landrat Klaus Jeggle lobte das Engagement der Malteser: „Das ist eine besondere Gelegenheit, in mehrfacher Hinsicht dank zu sagen. Ihr verbindet zwei Aspekte. Ihr bildet eine Gemeinschaft, in der sich viele aufgehoben fühlen und auch die Verbindung mit dem Glauben spielt eine Rolle. Der zweite Aspekt ist, dass ihr alle miteinander einen wichtigen Baustein in unserer Gesellschaft darstellt, den viele als selbstverständlich ansehen. Ein Sicherheitsgefühl, das getragen wird vom Ehrenamt, das vom Staat nicht zu bezahlen und unverzichtbar ist.“

Zusammen mit Diözesanleiter Georg Adam Freiherr von Aretin zeichnete Kreisrat Josef Höppler, der auch Malteser Finanzkurator ist, in Vertretung des Freyunger Landrats Sebastian Gruber und im Auftrag von Innenminister Joachim Herrmann zwei Landkreisbürger mit dem Ehrenzeichen am Bande des Freistaates Bayern für langjährige Dienstzeit aus. Wolfgang Piser aus Grainet engagiert sich bereits seit 25, Johann Krickl aus Hohenau gar schon seit 40 Jahren für die Hilfsorganisation.

 

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