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Malteser Passau

Iran – Land, Leute und Religion

Farzad Samii im Seniorentreff

18.10.2018

Passau. „Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.“ Mit diesem Satz von Johann Wolfgang von Goethe begann der Vorsitzende der Deutsch-Iranischen Gesellschaft Passau, Farzad Samii (Foto) seinen Vortrag „Iran – Land, Leute und Religion“ vor zahlreichen Zuhörern im Malteser Seniorentreff. Diese waren sehr interessiert und sie diskutierten im Anschluss lange und intensiv mit dem Referenten, der zum Abschluss großen Applaus bekam.

„Die Welt wächst zusammen und es ist ganz wichtig, dass wir voneinander wissen, denn nur so kann man Vorurteile und Missverständnisse überwinden“, bekräftigte Leiterin Gertraud Reichart (Foto). Dazu passt das Motto der Gesellschaft sehr gut: „Brücken bauen zwischen Kulturen und Generationen.“

In beeindruckenden Bildern und lebhaften Erklärungen erläuterte Farzad Samii Themen wie das alte Perserreich, den Ursprung der Wörter Iran und Persien, Essen, Musik oder die Sprache. Viele persische Wörter seien in europäische Sprachen übernommen worden. In Deutschland kennt man etwa Paradies, Schal oder Magier.

Auch über manche Dinge, die man hierzulande nicht mit dem riesengroßen Land in Verbindung bringt, wusste Farad Samii zu berichten. So kann man im Norden Skifahren und am selben Tag im Süden bei 26 Grad schwimmen.

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