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Malteser Passau

„Einstieg soll bunt, aufregend, facettenreich und spannend sein“

Helfergrundausbildung bei den Maltesern

06.11.2018
Kursteilnehmer und Dozenten mit Organisator Falko Bönisch (vorne rechts mit Bart) und dem stellvertretenden Stadtbeauftragten Claus Berger (hinten rechts). Foto: Michael Behringer

Passau. Wer sind die Malteser? Wo kommen sie her? Wo kann ich mit anpacken? Wie packe ich richtig an? Mit diesen und vielen anderen Fragen – und natürlich den Antworten darauf- beschäftigten sich Dozenten und Teilnehmer ein ganzes Wochenende lang bei der Helfergrundausbildung der Malteser. „Die Helfergrundausbildung möchte jedem Interessierten, egal ob Mitglied oder nicht, helfen, diese Fragen für sich zu beantworten“ so Falko Bönisch, Leiter der Gruppe Motorrad, der die Ausbildung zusammen mit seinen Ehrenamtlichen organisierte und durchführte.

Themen und Inhalte waren ein Erste-Hilfe-Lehrgang, geistige, religiöse und ethische Grundlagen der Malteser, die Malteser im Wandel der Zeit, Unterstützung hilfebedürftiger Personen und die Malteser in der Diözese Passau stellen sich vor.

Zehn ehrenamtliche Dozenten aus den verschiedensten Bereichen und Ebenen des Malteserverbandes brachten den 16 Teilnehmern diese Themen näher, darunter Diözesanseelsorger Stadtpfarrer Johannes B. Trum, Diözesanjugendsprecher Stefan Wagner sowie Kreis- und Stadtbeauftragter Michael Behringer und sein Stellvertreter Claus Berger. „Besonders wichtig ist mir, dass ein Einstieg in die Malteserwelt bunt, aufregend, facettenreich und spannend ist. Ich bin unglaublich dankbar, dass so viele unserer Ehrenamtlichen sich für unsere neuen Helfer Zeit nehmen. Ich denke, das zeichnet uns Malteser ein Stück weit aus“, betont Falko Bönisch.

Als besonderen Höhepunkt an dem Wochenende nennt er das Weißwurstfrühstück mit Pfarrer Trum, bei dem Fragen über den Malteser Orden, über Glauben und Spiritualität gestellt und die Sichtweisen der Malteser auf beides erörtert worden seien. Herausragende Ausbildungsinhalte seien auch die Dienste- und Fahrzeugvorstellung im Vereinsheim in der Schaldinger Straße, die von den Ehrenamtlichen der einzelnen Einheiten organisiert wurde, und der Teil Kommunikation mit Hilfebedürftigen mit dem Sozialpädagogen Thoralf Fricke gewesen. „Er hat an vielen praktischen Beispielen und im Selbstversuch die Grenzen, Möglichkeiten und Problemfelder von verbaler, nonverbaler, bewusster und unbewusster Kommunikation aufgezeigt“, erklärt Falko Bönisch und zählt einen weiteren seiner persönlichen Höhepunkte auf: „Das war nicht zuletzt die tolle Umgebung im Seniorentreff, den wir sehr bewusst als Raum ausgewählt haben.“

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