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Malteser Passau

„Wenn einer dem anderen seine Liebe schenkt, ist Weihnachten“

Weihnachtsfeier des Seniorentreffs

13.12.2018
Leiterin Gertraud Reichart (v.l.), Nikolaus Reinhart Sitter, Referentin Soziales Ehrenamt Rosmarie Krenn, Mitarbeiterin Gerlinde Heberlein, Stadträtin und Seniorenbeiratsvorsitzende Hildegunde Brummer, Mitarbeiterin Elfriede Kohl, Diözesangeschäftsführer Rainer F. Breinbauer, Mitarbeiterin Rosmarie Brandtner, Domkapitular Helmut Reiner, Mitarbeiterin Vesna Begovac, die ehemalige Leiterin Birgit Czippek und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Regina Abbas. Foto: Lukat

Passau. Viele Besucher und auch einige Ehrengäste sind in das Malteserstift St. Nikola zur Weihnachtsfeier des Seniorentreffs gekommen. Sie alle verbrachten einen schönen Nachmittag bei Musik, Gesang, Geschichten und dem Besuch des Heiligen Nikolaus.

„Es ist immer etwas Schönes, wenn man im Seniorentreff ist oder mit Besuchern etwas machen kann, denn das erdet, das tut gut. Weil man merkt, was wirklich wichtig ist im Leben“, betonte Diözesangeschäftsführer Rainer F. Breinbauer. „Der Seniorentreff ist ein Aushängeschild, ein Licht das glänzt. Es ist etwas Schönes, wenn man diese Gemeinschaft erleben kann.“

Domkapitular und Dompfarrer Helmut Reiner bekannte, dass er noch nie im Treff war und sich deshalb „fast ein bisschen“ schäme. „Ich verspreche, nächstes Jahr um diese Zeit kann ich öfter kommen. Denn dann gehöre ich auch zu den Senioren“, erklärte er. Stadträtin und Seniorenbeiratsvorsitzende Hildegunde Brummer hob anlässlich des zehnjährigen Bestehens im nächsten Jahr hervor: „Ich finde es schön, weil es immer noch das gleiche Team ist und auch viele von den Besuchern sind die selben.“

Leiterin Gertraud Reichart hatte ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet und wurde tatkräftig von ihrem Team unterstützt. Sie fragte die Gäste: Warum feiern wir eigentlich Weihnachten, wann ist Weihnachten? Und gab die Antwort, bevor der Nikolaus kam. „Jedes Mal, wenn einer dem anderen seine Liebe schenkt, dann ist Weihnachten. Einer, der den Menschen viel Liebe geschenkt hat, der ein wahrer Lichtträger war in seiner Zeit, war der große heilige Bischof Nikolaus von Myra.“

Mit dem Lied „Lasst uns froh und munter sein“, wurde der Nikolaus begrüßt, ein stattlicher Herr, für den diese Aufgabe eine Premiere war. Hinter der Maske verbarg sich Reinhart Sitter, ein bekannter Passauer sowie gern und oft gesehener Gast im Treff, der die Aufgabe mit Bravour meisterte.

Der heilige Mann erzählte Wohlbekanntes aus seinem Leben, aber auch Begebenheiten, die die meisten Gäste zum ersten Mal hörten. „Mich plagt die Sorge, dass der Nikolaus bald eingespart wird, weil das ja so modern ist“, berichtete er auch von seinen nicht ganz ernst gemeinten Problemen. Dann gab es Sackerl für die Gäste.

Gertraud Reichart bedankte sich „bei all denen, die mit viel Liebe und Herzblut in unserem Treff arbeiten und wirken; bei all denen, die uns viele unterhaltsame, informative, beglückende Stunden bereiten. Ich denke da an all unsere Referenten, die kostenlos und unentgeltlich ihr Können und Wissen für uns zur Verfügung stellen.“ Dann bat sie „einen ganz lieben Menschen“ zu sich nach vorne: die ehrenamtliche Mitarbeiterin Regina Abbas, die seit vielen Jahren immer einspringt, wenn ein Engpass entsteht und wenn Not am Mann ist.

Dankesworte gingen auch an die Adresse von Gertraud Reichart. Rosmarie Krenn, Referentin Soziales Ehrenamt, lobte sie als „die Seele des Treffs, die ihn mit viel Herzblut und Engagement leitet.“

Eine Fürstenzeller Stubenmusi mit Michael Heumader auf der Steirischen, Werner Weinberger am Kontrabass, unterstützt durch Reserl Gierl, die leider wegen einer Verletzung die Zither nicht spielen konnte, sorgte für die musikalische Umrahmung der sitmmungsvollen und rundum gelungenen Feier.

 

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