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Malteser Passau

Schulsanitäter sind jetzt auch „Herzensretter“

Zum zweiten Mal Teamleiter-Ausbildung bei den Maltesern

11.03.2019
Die Schulsanis sowie Referent für Verbandsentwicklung Falko Bönisch (2. Reihe Mitte) bei der Herzensretter-Ausbildung. Foto: Malteser

Passau. Zum zweiten Mal haben die Malteser ihre Schulsanitäter, kurz Schulsanis, zur Teamleiter-Ausbildung in die Diözesangeschäftsstelle nach Hacklberg eingeladen. Ein umfangreicher und wichtiger Punkt an diesem Tag war es, die Teilnehmer zu „Herzensrettern“ und damit zu Multiplikatoren für dieses Projekt auszubilden.

„Unsere Einladung zur Teamleiter-Ausbildung wurde bestens angenommen. Insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Referenten und Ausbilder nahmen an der Veranstaltung teil. Mehr hätten wir gar nicht untergebracht“, freut sich Schulsanitätsdienst-Referent Manuel Moser. Neben teamleiterspezifischen Themen wie Führen einer Gruppe oder Möglichkeiten und Grenzen eines Schulsanitätsdienstes lag der Schwerpunkt auf der „Herzensretter“-Ausbildung.

Das Projekt Herzensretter ist ganz neu bei den Maltesern. Die Schulung umfasst drei Stufen. Zunächst geht es um die Herzdruckmassage, dann kommt die Herzdruckmassage in Kombination mit Beatmung und bei der dritten Stufe wird zusätzlich mit dem Defibrillator geübt.

„Ziel dieses Projektes ist, möglichst vielen Menschen in möglichst kurzer Zeit die Herz-Lungen-Wiederbelebung beizubringen, damit sie im Notfall schnell und kompetent handeln können. Darüber hinaus sollen Schulsanis zu Herzensretter-Multiplikatoren werden. Das heißt die Schülerinnen und Schüler können in Zukunft selbständig und natürlich unterstützt durch uns, ihren Mitschülern, aber auch Eltern und Lehrkräften die Herzdruckmassage vorführen und beibringen“, erklärt Manuel Moser.

Im Rahmen der Teamleiter-Ausbildung haben die Malteser den Teilnehmern auch methodische und didaktische Hilfsmittel beigebracht, damit sie für diese wichtige Aufgabe gut gerüstet sind.

„Man kann von einer Win-Win-Win-Situation sprechen. Die Schulen können ihre Attraktivität durch ein zusätzliches Angebot erhöhen, die Schüler verinnerlichen die Erste-Hilfe-Maßnahme und sammeln Erfahrungen im Auftreten vor einer Gruppe und wir Malteser machen Werbung für das Erlernen der Herz-Lungen-Wiederbelebung“, so ein sichtlich zufriedener Diözesanjugendreferent Johannes Breit.

Folgende Schulen waren vertreten:

Mittelschulen Vilshofen, Bad Griesbach, Fürstenzell, Passau-St. Nikola

Gymnasien Passau-Freudenhain, Niederalteich

Realschulen Neuhaus am Inn, Passau-Niedernburg

Heimvolksschule Fürstenzell
 

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