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Malteser Passau

200 Pilger beim „Christkindl von Ringolay“

15. Diözesanwallfahrt der Malteser

13.05.2019
Die Pilger beim Gottesdienst in der Pfarrkirche Ringelai.
Domkapitular Msgr. Manfred Ertl (Mi.) und Pfarrvikar Johannes Spitaler (re.) mit den Ministranten beim Gottesdienst in der Pfarrkirche. Fotos: Krenn

Passau/Ringelai/Hohenau. „Bei schönem Wetter kann jeder wallfahren. Bei so einem Regen wie heute ist es eine Herausforderung“, stellte Domkapitular Msgr. Manfred Ertl angesichts des Wetters bei der 15. Diözesanwallfahrt der Malteser in der Ringelaier Pfarrkirche fest. Zuvor hatte schon der Ortsgeistliche, Pfarrvikar Johannes Spitaler, die rund 200 Pilger, unter ihnen auch Teilnehmer der von ihm geleiteten Selbsthilfegruppe Menschen mit und ohne Behinderung im Landkreis Freyung-Grafenau, vom Seniorenzentrum St. Josef Neidberg sowie etliche Pfarrangehörige, zum Gottesdienst begrüßt.

„Die Wallfahrt ist heuer eine Wallfahrt zum Christkindl“, sagte Johannes Spitaler. Die Geschichte dieser Wallfahrt um das berühmte Christkindl-Bild erläuterte er den Gläubigen nach dem Gottesdienst. Msgr. Manfred Ertl knüpfte in seiner Predigt ebenfalls an das Wallfahrtsbild „Christkindl von Ringolay“ an. Ein anderes Bild wolle er den Pilgern heute nahebringen. Es befindet sich in den Domitilla-Katakomben in Rom.

„Angesichts ihrer Verfolgung haben die ersten Christen hier wunderbare Bilder gemalt, die bis heute beeindruckend sind“, erklärte der Geistliche. Eines davon ist die Darstellung von Jesus als guten Hirten, der ein Lamm auf den Schultern trägt. Er fand, wie auch schon die Jahre zuvor, Worte, die den Pilgern Kraft und neuen Mut für ihren oft nicht leichten Alltag geben: „Trotz aller Gebrechen und Widrigkeiten ist Gott der gute Hirte für euch. Vielleicht kennt auch ihr solche Bilder. Sie können euch trösten und aufbauen. Auch die, die es nicht leicht haben, dürfen sich bei Gott geborgen fühlen. Wir werden von Gott angeschaut mit Liebe, trotz aller Behinderungen und Unzulänglichkeiten.“

Ein zweites Bild in den Katakomben sei für ihn ganz wichtig geworden, so Msgr. Ertl weiter. Das Deckengemälde zeige Blüten, Blätter und bunte Vögel – das Paradies. „So sollten die Christen von damals erkennen: Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern Gott. Das Leben hat das letzte Wort. Trotz mancher Widrigkeiten und Schwierigkeiten soll man nach oben schauen. Bei Gott wartet der gute Hirte auf uns.“ Musikalisch umrahmte den feierlichen Gottesdienst Alfred Osterer auf der Orgel.

Am Nachmittag machten sich die Wallfahrer auf nach Hohenau, wo sie Ortspfarrer David Savarimuthu herzlich in der Pfarrkirche willkommen hieß. Dann feierten sie zusammen mit Johannes Spitaler eine Maiandacht.

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