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Malteser Passau

„Ein anerkennendes Wort kann heil machen“

Theresia Hofbauer im Seniorentreff

04.07.2019
Foto: Krenn

Passau. „Das rechte Wort zur rechten Zeit – Miteinander reden und sich verstehen“. Das war das Jahresthema 2016/2017 vom Referat Seniorenseelsorge des Bistums Passau. Und das war auch das Thema, über das Theresia Hofbauer (r.), die Leiterin dieses Referates, kürzlich im Seniorentreff sprach.

Ein Thema, das anscheinend viele Senioren bewegt, denn trotz hoher Temperaturen war der Treff sehr gut gefüllt. „So gern wir miteinander reden, so schwierig ist es manchmal, wenn man zusammen ist. Ein Wort, das man einmal ausgesprochen hat, kann man leider nicht mehr zurücknehmen“, erklärte Theresia Hofbauer. Und weiter: „Worte können sehr verletzend sein. Lasst uns deshalb achtsam sein.

Man solle bewusst das sagen, was man sagen will und bedenken, wie das beim Anderen ankommt. Man solle bei Kritik nicht mit dem Strom schwimmen: „Mitschimpfen ist leicht. Wenn man eine andere Meinung hat, ist es wichtig, sie auch zu sagen. Wenn jemand benachteiligt wird oder sich alle gegen jemand verbünden, ist es wichtig, Stellung zu beziehen.“

Worte können viel Positives bewirken, weiß Theresia Hofbauer. „Ein gutes, anerkennendes Wort, ein Lob kann heil machen.“ Sie erklärte auch, warum ausgesendete Informationen oft nicht ankommen: „Der Hörende fasst Gesprochenes anders auf, als es der Sprechende meint.“ Dieses Phänomen beleuchtete sie, die Senioren hörten aufmerksam zu und nickten immer wieder zustimmend.

Seniorentreff-Leiterin Andrea Brodschelm (l.) bedankte sich für den interessanten Vortrag: „Heute sind wir hellhörig geworden, was man mit Worten alles machen kann. Ein gutes Wort tut gut. Deshalb sollte man damit nicht sparen.“

 

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