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Malteser Passau

Von geheimen Gängen bis hin zum Mord

Malteser besuchen Sonderausstellung auf Oberhaus

20.09.2019
Foto: Malteser

Passau. Die Malteser haben kürzlich ihre Ehrenamtlichen des Besuchsdienstes und des MEB-Mobil (Mobiler Bücherlieferdienst) zu einer Führung durch die Sonderausstellung „800 Jahre Veste Oberhaus“ eingeladen. Die Gäste waren ein ums andere Mal erstaunt, wie viel Neues sie dabei über ihre Stadt erfuhren. Mit Anneliese Hertel (3.v.r.) hatten sie aber auch eine der wohl profundesten Kennerinnen von Passau und dem Oberhaus an ihrer Seite.

Die meisten der Gäste, allesamt aus Passau und der näheren Umgebung, gaben unumwunden zu: „Ich war schon ewig nicht mehr hier.“ Anneliese Hertel erklärte eingangs: „Unser Rundgang soll eine Anregung sein für einen zweiten Besuch, vielleicht mit den Enkeln.“ Los ging es im Rittersaal, wo sie erzählte, dass Wien 730 Jahre lang eine Pfarrei von Passau war: „Das war damals ein kleines Fischerdorf und Passau eine bedeutende Stadt.“

Fundiertes Wissen lebendig vermittelt, damit zog Anneliese Hertel ihre Zuhörer von Beginn an in ihren Bann. Sei es, als sie von geheimen Gängen, den Passauer Wolfsklingen, den Hacklberger Gärten oder vom Mord auf dem Passauer Fürstentag im Jahre 1552 berichtete. Die interessanten Exponate dazu veranschaulichten die Geschichten noch mehr. Die Zeit verging schnell und so mancher in der Gruppe hat sich vorgenommen, die Sonderausstellung auf alle Fälle noch einmal zu besuchen. Rosmarie Krenn, Referentin Soziales Ehrenamt (sitzend 3.v.l.), bedanke sich bei Anneliese Hertel für den interessanten und informativen Nachmittag.

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