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Malteser Passau

„Vorher gekannt, jetzt kennengelernt“

Austauschtreffen der Freiwilligen bei den Maltesern

20.12.2019
Diözesanjugendreferent Johannes Breit (v.l.) mit den Freiwilligen David Sovilj (Rettungsdienst), Evelyn Thienel (Schulbegleitdienst), Dominik Schmid (Ausbildung), Jasmine Jüttner (Soziale Dienste), Sofie Gerlesberger (Schulbegleitdienst), Laura Zitzelsberger (Ausbildung), Maximilian Heinzl (Rettungsdienst), Nuria Thanner (Rettungsdienst) und Lukas Würzinger (Rettungsdienst). Foto: Malteser

Passau. Kürzlich fand das erste Austauchtreffen der Freiwilligendienstler bei den Maltesern der aktuellen Generation statt, bei dem alle Neun vollzählig dabei waren – und natürlich auch ihr Ansprechpartner aus dem Hauptamt, Diözesanjugendreferent Johannes Breit. Zunächst ging es zur Integrierten Leitstelle (ILS) und dann zum gemeinsamen Essen ins Goldene Schiff.

Die Malteser bieten alle drei Formen des Dienstes an und zurzeit sind auch überall Mitarbeiter im Einsatz: Bundesfreiwilligendienst, Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst Ü27. Die Erfahrungen, die die Malteser mit den in der Mehrzahl ganz jungen Leuten gemacht haben, sind durchwegs positiv. „Unser Ziel ist es unter anderem, den Freiwilligen möglichst viele Erfahrungen und Einblicke mitzugeben, die ihnen auf ihrem weiteren Lebens- und Berufsweg weiterhelfen“, erklärt Johannes Breit.

Eine der Bundesfreiwilligen ist Sofie Gerlesberger, die sich im Schulbegleitdienst engagiert. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Tätigkeit. Man kommt viel rum. Ich würde das auf jeden Fall wieder machen. Das passt voll zu mir, denn ich arbeite sehr gerne mit Kindern. Somit ist der Schulbegleitdienst für mich perfekt“, erklärt sie. Später möchte Sofie Gerlesberger Lehrerin werden. Sie berichtet auch vom kürzlichen Treffen: „Wir haben uns zwar schon vorher gekannt, unter anderem von gemeinsamen Seminaren. Aber jetzt haben wir uns richtig kennengelernt.“ Den oft haben die jungen Leute wenig Berührungspunkte, weil sie in ganz unterschiedlichen Bereichen tätig sind. So hatten sie bei dem Treffen auch viel Gelegenheit zum Austausch und Johannes Breit konnte ihre Fragen beantworten.

Es ist erstaunlich, wie sich die Freiwilligen während ihrer Zeit bei den Maltesern entwickeln. Es ist immer wieder zu beobachten, wie aus unerfahrenen, unsicheren Schulabgängern im Laufe eines Jahres verantwortungsbewusste, sozial eingestellte junge Erwachsene werden.

Viele ehemalige Freiwillige engagieren sich heute ehrenamtlich bei den Maltesern, ob als Ausbilder für Erste Hilfe, in der Malteser Jugend oder stellvertretender Leiter einer Unterstützungsgruppe Rettungsdienst. Einige haben inzwischen auch ihre berufliche Heimat bei den Maltesern gefunden und sind dort hauptamtlich beschäftigt.

„Wir freuen uns, wenn die Freiwilligen ihren Dienst bei uns in guter Erinnerung behalten und natürlich auch, wenn sie uns weiterempfehlen“, erklärt Johannes Breit. Denn die Malteser planen mit den jungen Leuten, die wertvolle Arbeit in der Hilfsorganisation leisten. Schon im Januar wird es mit den Bewerbungen für die nächste Generation losgehen.

 

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