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Malteser Passau

Hedwig Jäger ist die 1.500-ste Teilnehmerin

Hausnotruf der Malteser wächst weiter

12.06.2018
1.500ste Teilnehmerin: Manuela Schedlbauer brachte Blumen mit, Hedwig Jäger hatte einen Kuchen gebacken: So ließ es sich gut über den Hausnotruf und den Hintergrunddienst sprechen.
Die stellvertretende Leiterin Soziale Dienste Manuela Schedlbauer (3.v.l.) mit einem Teil des Hausnotruf-Hintergrundteams. Weitere Kollegen werden laufend gesucht. Fotos: Malteser

Passau. Manuela Schedlbauer, stellvertretende Leiterin Soziale Dienste bei den Maltesern, konnte kürzlich Hedwig Jäger aus Passau als 1.500-ste Hausnotruf-Teilnehmerin begrüßen. Hausnotruf, das heißt Sicherheit in den eigenen vier Wänden rund um die Uhr. Durch ihren eigenen Hintergrunddienst erhöhen die Malteser diese Sicherheit noch um ein gutes Stück und das wissen die Teilnehmer sehr zu schätzen.

Hedwig Jäger musste vor ein paar Wochen am eigenen Leib erfahren, was im Notfall ohne das Hausnotruf-Gerät geschehen kann. Sie war im Garten gestürzt, konnte selbst nicht mehr aufstehen und lag dort mehrere Stunden hilflos. Glücklicherweise wurden irgendwann Nachbarn auf ihre Hilferufe aufmerksam. „Ich hatte richtig Angst, dazu kam die Ungewissheit, wie lange es dauern würde, bis mich endlich jemand findet“, berichtet die 83-Jährige noch heute sichtlich mitgenommen.

Aufgrund dieses Vorfalls und damit sich so etwas nicht wiederholt wandte sich die Seniorin an die Malteser, denn sie wusste von einer Freundin, dass diese deren Hausnotruf schon seit vielen Jahren vertraut. Schon am nächsten Tag kam Berthold Drasch vorbei und schloss das Gerät an. Natürlich erklärte er ihr auch ausführlich die einfache Handhabung.

„Wir freuen uns sehr, dass mit Frau Jäger jetzt schon 1.500 Menschen in der ganzen Diözese Passau unserem Hausnotruf-System vertrauen“, erklärt Manuela Schedlbauer, die Hedwig Jäger besuchte, um sie offiziell im Kreis der Teilnehmer zu begrüßen und ihr Blumen mitzubringen. Einen leckeren Erdbeerkuchen hatte die Gastgeberin selbst gebacken. Dabei kamen die beiden Damen auch über den Hintergrunddienst zu sprechen.

Manuela Schedlbauer erklärte Hedwig Jäger noch einmal ausführlich, wie er funktioniert: „Wenn sie im Notfall den Knopf drücken, meldet sich unsere Notruf-Zentrale. Wenn sie Hilfe brauchen, wird sofort der Mitarbeiter des Hintergrunddienstes alarmiert und kommt zu ihnen.“ Hedwig Jäger hat den Maltesern einen Schlüssel anvertraut, den der Mitarbeiter benutzen kann, um im Notfall in die Wohnung zu gelangen und vielleicht sogar ein Leben zu retten.

„Meine Kollegen und ich haben wirklich schon Leben gerettet“, bekräftigt Manuela Schedlbauer. Vor allem bei alleinstehenden Menschen erweise sich der Hausnotruf im Notfall oft als wahrer Segen. „Erst der Hintergrunddienst, den in der Diözese Passau nur wir in dieser Form anbieten, macht die Sicherheit der Teilnehmer komplett“, so Manuela Schedlbauer weiter.

„Da viele Pflegedienste beim herrschenden Pflegenotstand über kurz oder lang nicht mehr in der Lage sein werden, den Hausnotruf-Hintergrunddienst zusätzlich zu ihren Aufgaben selbst zu leisten, rechnen wir damit, dass diesbezüglich vermehrt Anfragen bei uns eingehen“, erklärt Manuela Schedlbauer. Die Malteser sind dafür gerüstet und möchten den Hintergrunddienst flächendeckend ausbauen, zunächst im Bereich Aidenbach. Aus diesem Grund wächst das Hintergrunddienst-Team stetig und es werden auch laufend neue Mitarbeiter gesucht.

Weitere Informationen rund um den Hausnotruf sowie den Hintergrunddienst, sei es als potentieller Teilnehmer oder an einer Mitarbeit Interessierter, gibt Manuela Schedlbauer, Tel. 0851/95666-14, E-Mail hausnotruf.passau(at)malteser(dot)org

 

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