Navigation
Malteser Passau

Malteser Ausflugsfahrten-Familie zieht Bilanz

„Immer wieder eine logistische Herausforderung“

30.01.2020
Sie machen die Fahrten erst möglich: Die engagierten Helferinnen und Helfer. Dafür gab es bei der Weihnachtsfeier in Deggendorf eine kleine Anerkennung. Foto: Ginner

Passau. Die Ausflugsfahrten der Malteser werden immer noch beliebter. Die vielen wunderbaren Erlebnisse, die Teilnehmer und Helfer dabei gemeinsam haben, lassen sich zwar nicht in Zahlen messen, doch sprechen auch diese eine eindeutige Sprache.

An den acht Fahrten im vergangenen Jahr waren 321 Senioren und beeinträchtigte Mitmenschen, überwiegend aus Stadt und Landkreis Passau und dem Landkreis Freyung-Grafenau, mit 174 Maltesern unterwegs. Diese leisteten dabei 1.770 ehrenamtliche Stunden und betreuten unter anderem 149 Rollstuhlfahrer.

„Es ist immer wieder eine logistische Herausforderung, das alles unter einen Hut zu bringen“, berichtet Organisatorin Rosmarie Krenn. Denn ausnahmslos alle Teilnehmer werden von zu Hause abgeholt, bei der Einteilung der Routen und der Fahrzeuge muss darauf geachtet werden, wer ist Rollstuhlfahrer, wer kann in einen Bus einsteigen und wer nicht. Und nicht zuletzt gilt es, die Kapazität der Fahrzeuge zu berücksichtigen.

„Auch im letzten Jahr konnte all dies und noch vieles mehr durch unsere hervorragenden Ehrenamtlichen geleistet werden“, freut sich Rosmarie Krenn. Für alle Beteiligten gab es neben so mancher Anstrengung vor allem schöne Momente in einer wunderbaren Gemeinschaft.

Für den bunten Nachmittag im Februar im Malteserstift St. Nikola hatten die Malteser lustige Einlagen vorbereitet, fast alle Teilnehmer und Helfer waren maskiert und dazu gab es musikalische Unterhaltung.

„Reise zurück ins Leben“ hieß der reich bebilderte Vortrag von Ingrid Kölbl im Gasthaus Vogl, bei dem sie davon erzählte, wie sie sich damit einen lang gehegten Traum erfüllte. „Einen Vortrag in der Form hatten wir noch nie“, erklärt Rosmarie Krenn. Sie freut sich, dass auch dieses Angebot gut angenommen wurde.

Bei den Wallfahrten sind immer besonders viele Teilnehmer dabei. So auch bei der 15. Diözesanwallfahrt mit Domkapitular Msgr. Manfred Ertl, die im Mai nach Ringelai und Hohenau führte. 46 Wallfahrer wurden dabei von 18 Maltesern betreut. Noch einmal so viele Pilger stellte die Selbsthilfegruppe für behinderte und nicht behinderte Mitmenschen im Landkreis Freyung-Grafenau unter der Leitung von Pfarrvikar Johannes Spitaler.

Nur ein Teilnehmer weniger, nämlich 45, war bei der Fahr im Oktober nach Langdorf und Frauenau dabei. Auch dies nicht überraschend für die Organisatoren. „Fahrten in den Bayerischen Wald sind besonders beliebt“, weiß Rosmarie Krenn.

Absoluter Spitzenreiter was die Zahl der Rollstuhlfahrer anbelangt, war der Ausflug nach Obernberg am Inn im Juni: Sage und schreibe 28 waren es an diesem Tag. Darüber hinaus waren die Passauer bei der 48. Malteser Wallfahrt in Altötting dabei, besuchten den Rettungshubschrauber in Suben sowie das Rottauer Museum in Pocking und feierten den Jahresabschluss in Deggendorf mit anschließendem Besuch des Christkindlmarktes.

 

Weitere Informationen

Unser Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V.  |  Pax-Bank  |  IBAN: DE08370601201201217993  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PA7